Werke 1831-1856




Journalistische Arbeiten

 

 

Die Übersiedlung nach Paris eröffnet Heine die Möglichkeit zu umfassender publizistischer Betätigung. Der Schwerpunkt seiner literarischen Arbeit verlagert sich auf journalistische und literarische Prosa. "Es will mich bedünken, als sey in schönen Versen allzuviel gelogen worden", erklärt er 1837 in der "Vorrede" zur zweiten Auflage des "Buchs der Lieder". Sein Hauptanliegen dabei ist die gegenseitige Annäherung der angeblichen "Erbfeinde" Deutschland und Frankreich - eine Mission, über die er 1840 resümiert:

 

"Alles was ich seit zehn Jahren über Frankreich schrieb, sey es in deutschen Journalen oder in besonderen Büchern, hatte nur einen Zweck, nemlich gewissen perfiden Berichterstattern entgegenzuwirken die, bezahlt von den Feinden des französischen Volks, unseren Deutschen alles was sich hier ereignet, die Menschen und die Dinge, im gehäßigsten Lichte zeigen."

 

 



Druckbogen der AZ 5/1843 mit eigenhändigen Korrekturen H.s

Dabei geschieht es immer wieder, dass Heine den Schreibprozess vorzeitig abbricht und vor der Allgewalt der Zensur kapituliert: "Sie drucken's ja doch nicht!", schreibt er einmal an den Rand einer Passage, von der er ahnt, dass sie nicht die Billigung der Redaktion der "Allgemeinen Zeitung" finden wird.




"Die deutschen Censoren --- Dummköpfe" (Kapitel XII, "Ideen. Das Buch Le Grand")



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Die schönsten Lieder für Klavier und Gesang






Heines beste Apercus