TAGEBUCH-ARCHIV HEINE

(nach Fritz Mende: Heinrich Heine, Chronik seines Lebens und Werkes. Hg. von d. Nationalen Forschungs- u. Gedenkstätten d. Klass. Dt. Literatur in Weimar. 2., bearb. u. erw. Auflage. Kohlhammer 1981)

 

* = unsichere/vermutete Datierung

 

 




Die beiden letzten Lebensmonate

 

 

20. Februar 1856
Beerdigung Heines auf dem Friedhof Montmartre. Dem Sarg folgen etwa hundert Personen, darunter: J. Cohen, Dumas, Gautier, Julia, Kalisch, Mignet, Reinhardt, Saint- Victor, Weill.

 

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19. Februar 1856
Abnahme von Heines Totenmaske (durch Fontana).

 

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17. Februar 1856
Heine stirbt um 5 Uhr morgens. Gruby teilt Max Heine Heines Ableben "infolge von Schwäche" mit.

 

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16. Februar 1856
Krankenbesuch Grubys bei Heine, dieser kann Krinitz nicht empfangen.

 

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14. Februar 1856
An Krinitz: Bitte, ihn erst am folgenden Tag zu besuchen. Beginn starker Brechanfälle.

 

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13. Februar 1856
Besuch C. Jauberts bei Heine.
*Krinitz an Heine: Mitteilung, Heine nicht besuchen zu können.

 

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12. Februar 1856
* An Levy: Übersendung der letzten Korrekturen zu "Reisebilder. Tableaux de voyage".
Zychlinski an Heine: Mitteilung, daß er erst am 21. Februar wieder bei H sein könne.

 

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11. Februar 1856
An Levy: Frage nach Gautiers Einführung "Henri Heine" zu "Reisebilder. Tableaux de voyage".
*An Zychlinski: Anfrage, wann dieser wieder gesund sei und seine Tätigkeit als Heines Sekretär wieder aufnehmen könne.
Besuch Krinitz' bei Heine.

 

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8. Februar 1856

An Levy: Dringende Bitte um Übersundung der vorletzten Korrekturbogen zwecks möglicher Änderungen.

 

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5. Februar 1856

* Levy an Heine: Übersendung von Korrekturbogen (Resebilder, franz. Ausgabe)

 

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Ende Januar

*An Laube: Empfehlung eines jungen Mädchens, das zum Theater will.

 

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26. Januar 1856

*An Homberg: Auftrag zum Ankauf von 25 Aktien der Victor-Emanuel-Eisenbahn.

Homberg an H: Bericht über die Ausführung von Hs Auftrag.

 

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25. Januar 1856

*Besuch Krinitz' bei Heine.

 

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24. Januar 1856

An Betty Heine: zu seinem Zustand – "Meine Krämpfe wollen nicht weichen ..."

An Krinitz: "Ich habe eine böse, sehr böse Nacht verjammert und verliere fast den Muth". Verschiebung ihres Besuchs um einen weiteren Tag.

 

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23. Januar 1856

An Krinitz: Ausdruck seiner Sehnsucht - über seinen Zustand: "Eine weinerliche Verstimmung überwältigt mich..."

 

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22. Januar 1856

An Krinitz: wegen starker Kopfschmerzen Bitte, ihn erst zwei Tage später zu besuchen. "- Ich bin so krank! My brain is full of madness and my heart is full of sorrow! Nie war ein Poet elender in der Fülle des Glückes, das meiner zu spotten scheint!"

 

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20. Januar 1856

Friedland an Heine: Bitte um Nachrichten hinsichtlich eines in Wien zu verwirklichenden Projekts.

 

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17. Januar 1856

*Besuch Krinitz' bei Heine.

 

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15. Januar 1856

An Krinitz: Ausdruck seiner Sehnsucht.

 

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14. Januar 1856

Besuch Krinitz' bei Heine.

 

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13. Januar 1856

An Krinitz: Bitte, ihn wegen Migräne erst am folgenden Tag zu besuchen.

 

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11. Januar 1856

An Krinitz: Heine hatte einen "Anfall von Migraine" und bittet, ihn erst am übernächsten Tag wieder zu besuchen. – "Ich bin matt, traurig und leidend."

 

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8. Januar 1856

*An Homberg: Neujahrswünsche - Auftrag zum Verkauf und Ankauf von Eisenbahnaktien - Beilage: Tratte (Rothschilds) in Höhe von 4000 frcs. Homberg an Heine: Ratschläge zur Ausführung von H.s An- und Verkaufsauftrag - Beilage: Kontoabrechnung (Juni bis Dezember 1855),

Kontostand: 10189,95 frcs.

 

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4. Januar 1856

*Besuch Krinitz‘ bei Heine.

 

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3. Januar 1856

A. Rothschild an Heine: Übersendung eines Wechsels in Höhe von 4000 frcs als Reinertrag der erbetenen finanziellen Hilfe durch An- und Verkauf von Aktien.

 

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2. Januar 1856

Bitte an Elise Krinitz, wegen seines schlechten Zustandes (Kopfschmerz) ihren Besuch auf den übernächsten Tag zu verschieben.

 

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1. Januar 1856

An Elise Krinitz: Neujahrswunsch: "... ich fühle minder meine Schmerzen, wenn ich an Deine Zierlichkeit, an die Anmuth Deines Geistes denke." Beilage: 1 Schachtel Schokolade.

 



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